{"id":26,"date":"2015-03-12T23:25:28","date_gmt":"2015-03-12T22:25:28","guid":{"rendered":"http:\/\/basti.mynetix.de\/?page_id=26"},"modified":"2021-07-06T22:01:47","modified_gmt":"2021-07-06T20:01:47","slug":"darf-ich-vorstellen","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/sebastian-janowitz.de\/?page_id=26","title":{"rendered":"Autor"},"content":{"rendered":"<div id=\"attachment_56\" style=\"width: 405px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a href=\"http:\/\/sebastian-janowitz.de\/wp-content\/uploads\/2015\/03\/100_5775-e1434979600104.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-56\" class=\"wp-image-56 size-full\" src=\"http:\/\/sebastian-janowitz.de\/wp-content\/uploads\/2015\/03\/100_5775-e1434979600104.jpg\" alt=\"\u00a9 Sebastian Janowitz 2012\" width=\"395\" height=\"296\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-56\" class=\"wp-caption-text\">\u00a9 Sebastian Janowitz 2012<\/p><\/div>\n<p>\u2022\u00a0Sebastian Janowitz<br \/>\n\u2022\u00a0Wohnort: Tegernheim (Bayern)<br \/>\n\u2022\u00a0Geburtstag:17.12.1979<br \/>\n\u2022\u00a0Geburtsort: Regensburg<br \/>\n\u2022\u00a0Familienstand: verheiratet; zwei Kinder<br \/>\n\u2022\u00a0Beruf: Autor<\/p>\n<p>Sebastian Janowitz, geboren 1979 in Regensburg, versuchte sich unter anderem als Versicherungsvermittler; im Studium der sozialen Arbeit; nebenbei jobbte er als Tankwart und leitete einen Pfadfinderstamm in seinem Heimatort. Seine T\u00e4tigkeiten machten ihm Spa\u00df, aber sie stellten ihn nicht zufrieden. Deshalb entschied er sich daf\u00fcr, dem Ruf seiner gr\u00f6\u00dften Leidenschaft zu folgen und machte das Schreiben zu seinem Beruf.<br \/>\nHeute lebt er als freier Autor, mit seiner Frau und seinen beiden Kindern, in der N\u00e4he von Regensburg, und arbeitet beharrlich weiter an seiner Karriere als Schriftsteller.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><span style=\"text-decoration: underline;\">Mein Weg zum Schriftsteller<\/span><\/p>\n<div id=\"attachment_181\" style=\"width: 235px\" class=\"wp-caption alignright\"><a href=\"http:\/\/sebastian-janowitz.de\/wp-content\/uploads\/2015\/03\/IMG_20160408_140818.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-181\" class=\"wp-image-181 size-medium\" src=\"http:\/\/sebastian-janowitz.de\/wp-content\/uploads\/2015\/03\/IMG_20160408_140818-225x300.jpg\" alt=\"\u00a9 Sebastian Janowitz 2016\" width=\"225\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/sebastian-janowitz.de\/wp-content\/uploads\/2015\/03\/IMG_20160408_140818-225x300.jpg 225w, https:\/\/sebastian-janowitz.de\/wp-content\/uploads\/2015\/03\/IMG_20160408_140818-768x1024.jpg 768w, https:\/\/sebastian-janowitz.de\/wp-content\/uploads\/2015\/03\/IMG_20160408_140818-75x100.jpg 75w, https:\/\/sebastian-janowitz.de\/wp-content\/uploads\/2015\/03\/IMG_20160408_140818-113x150.jpg 113w, https:\/\/sebastian-janowitz.de\/wp-content\/uploads\/2015\/03\/IMG_20160408_140818.jpg 1944w\" sizes=\"auto, (max-width: 225px) 100vw, 225px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-181\" class=\"wp-caption-text\">\u00a9 Sebastian Janowitz 2016<\/p><\/div>\n<p style=\"text-align: justify;\">Meine ersten Gehversuche, auf meinem Weg zum Schriftsteller, machte ich in meiner Grundschulzeit. Damals war mir das nicht bewusst. Das Schreiben kleiner Geschichten geh\u00f6rte einfach zu einem Detektivspiel. Als gro\u00dfer Sherlock Holmes Fan eiferte ich meinem Vorbild nach. Ich suchte in und rund um meinen Heimatort nach Geheimnissen und Verbrechen. Was meine Freunde und ich bei unseren Ermittlungen erlebten, hielt ich in meinem Berichtebuch fest.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Als ich in Regensburg aufs Gymnasium ging, wollte ich immer noch eine Karriere als Kriminalist einschlagen. Trotzdem lie\u00df mich das Schreiben nicht mehr los. Mit vierzehn oder f\u00fcnfzehn Jahren zeltete ich\u00a0mit einem Freund in unserem Garten. W\u00e4hrend drau\u00dfen Gewitterwolken aufzogen, lagen wir auf unseren Luftmatratzen und redeten \u00fcber unsere Traumberufe. An diesem Tag dachte ich zum ersten Mal dar\u00fcber nach, Schriftsteller zu werden.<br \/>\nMit Siebzehn infizierte ich mich endg\u00fcltig mit dem Schreibvirus. Bis dahin schrieb ich unregelm\u00e4\u00dfig Tagebuch und verfasste ein paar kleinere Gedichte, aber noch keine Geschichten. Die Idee f\u00fcr meine erste Kurzgeschichte kam mir an einem nebligen Novembertag im Lateinunterricht. Ich notierte sie mir und am Abend setzte ich mich gleich an den Computer. Es war magisch, als mich der &#8222;Flow&#8220; ergriff. Die Worte sprudelten ungebremst aus mir heraus. Seit jenem Abend wuchs der Drang, zu schreiben. Mein Notizbuch f\u00fcllte sich mit immer mehr Ideen. Manche Einf\u00e4lle von damals begleiten mich bis heute.<br \/>\nLeider geh\u00f6rte zu meiner Zeit das kreative Schreiben nicht in den Lehrplan. Ein einziges Mal, bei einer Praktikantin, bekamen wir eine Schreib\u00fcbung als Hausaufgabe auf. Ich z\u00e4hle diese Geschichte zu meinen ersten honorierten Texten, denn daf\u00fcr kassierte ich eine &#8222;gute&#8220; Note.<br \/>\nIch wechselte nach der elften Klasse auf die Fachoberschule Regensburg f\u00fcr Wirtschafts- und Rechtslehre. Dort versah mein Deutschlehrer einen Aufsatz mit dem kritischen Vermerk, dass meine Arbeit zu sehr im journalistischen Stil geschrieben sei. Ich nahm es als Lob an und erkannte darin eine neue berufliche Perspektive. Mein Wunsch, Kriminalbeamter zu werden, starb leider, (oder zum Gl\u00fcck), mit meiner Ausmusterung.<br \/>\nAllerdings unterdr\u00fcckte ich den Gedanken, das Schreiben zum Beruf zu machen, noch viele Jahre. Haupts\u00e4chlich, weil mir von Au\u00dfen signalisiert wurde, dass Schriftsteller sein kein richtiger Beruf ist. Also suchte ich nach anderen Wegen und probierte viel aus.<\/p>\n<div id=\"attachment_184\" style=\"width: 235px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a href=\"http:\/\/sebastian-janowitz.de\/wp-content\/uploads\/2015\/03\/DSC00408.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-184\" class=\"wp-image-184 size-medium\" src=\"http:\/\/sebastian-janowitz.de\/wp-content\/uploads\/2015\/03\/DSC00408-225x300.jpg\" alt=\"\u00a9 Sebastian Janowitz 2010\" width=\"225\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/sebastian-janowitz.de\/wp-content\/uploads\/2015\/03\/DSC00408-225x300.jpg 225w, https:\/\/sebastian-janowitz.de\/wp-content\/uploads\/2015\/03\/DSC00408-768x1024.jpg 768w, https:\/\/sebastian-janowitz.de\/wp-content\/uploads\/2015\/03\/DSC00408-75x100.jpg 75w, https:\/\/sebastian-janowitz.de\/wp-content\/uploads\/2015\/03\/DSC00408-113x150.jpg 113w, https:\/\/sebastian-janowitz.de\/wp-content\/uploads\/2015\/03\/DSC00408.jpg 1224w\" sizes=\"auto, (max-width: 225px) 100vw, 225px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-184\" class=\"wp-caption-text\">\u00a9 Sebastian Janowitz 2010<\/p><\/div>\n<p style=\"text-align: justify;\">Meine Zwanziger waren eine Zeit der Irrungen, Wirrungen und einer wachsenden Depression. In den folgenden Jahren studierte ich, arbeitete an einer Tankstelle, jobbte als Lagerist, verkaufte Kuchen, vermittelte ich Versicherungen, half in einer Schreinerei aus, fuhr mit Kindern auf Zeltlager, oder versumpfte in meinem tiefen, schwarzen Loch. Aber dem Geschichtenerz\u00e4hlen blieb ich in all den Jahren treu.<br \/>\nDieser Lebensabschnitt war eine harte Pr\u00fcfung f\u00fcr mich, trotzdem oder genau deswegen z\u00e4hle ich diese Jahre zu den wichtigsten auf meinem Weg zum Schriftsteller.<br \/>\nMeine Geschichten wurden immer l\u00e4nger und vor allem brachte ich sie zu Ende, was ein bedeutender Schritt f\u00fcr einen werdenden Autor ist. Anfangs umfassten meine Texte maximal drei Seiten, dann zehn A4 Seiten und schlie\u00dflich zwanzig und mehr. Ich werde nie vergessen, wie es sich anf\u00fchlte eine Geschichte zu beenden, die mehr als zwanzig Seiten hatte. Ich war so stolz auf mich, dass ich am liebsten sofort Gott und die Welt dar\u00fcber informiert h\u00e4tte. Dieses Gef\u00fchl machte mir Mut und ich wagte mich an gr\u00f6\u00dfere Projekte in Romanl\u00e4nge.<\/p>\n<div id=\"attachment_182\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption alignright\"><a href=\"http:\/\/sebastian-janowitz.de\/wp-content\/uploads\/2015\/03\/IMG_20160503_230537.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-182\" class=\"size-medium wp-image-182\" src=\"http:\/\/sebastian-janowitz.de\/wp-content\/uploads\/2015\/03\/IMG_20160503_230537-300x225.jpg\" alt=\"\u00a9 Sebastian Janowitz 2016\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/sebastian-janowitz.de\/wp-content\/uploads\/2015\/03\/IMG_20160503_230537-300x225.jpg 300w, https:\/\/sebastian-janowitz.de\/wp-content\/uploads\/2015\/03\/IMG_20160503_230537-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/sebastian-janowitz.de\/wp-content\/uploads\/2015\/03\/IMG_20160503_230537-100x75.jpg 100w, https:\/\/sebastian-janowitz.de\/wp-content\/uploads\/2015\/03\/IMG_20160503_230537-150x113.jpg 150w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-182\" class=\"wp-caption-text\">\u00a9 Sebastian Janowitz 2016<\/p><\/div>\n<p style=\"text-align: justify;\">Mit sechsundzwanzig Jahren stie\u00df ich auf eine Ausschreibung f\u00fcr einen Autorenwettbewerb. Der Verlag verlangte ein komplettes Romanmanuskript im Genre Jugend-Fantasie. Ich nahm eine Gruselgeschichte als Grundidee, die ich bereits meiner Pfadfindergruppe mit Erfolg erz\u00e4hlt hatte, und entwickelte daraus die Handlung. In nur vier Monaten brachte ich den Roman zu Papier und machte dabei weichenstellende Erfahrungen. Zum einen erlebte ich wieder dieses &#8222;Flow&#8220;-Erlebnis, zum anderen lernte ich in dieser Zeit viel \u00fcber das Autorenhandwerk. Ich genoss damals das Leben als Schriftsteller und kann mir seitdem nichts Besseres vorstellen. Aber die wichtigste Erfahrung, die ich bei diesem Projekt machte, war das Scheitern. Denn erst durch das Versagen wurde mir bewusste, wie wenig ich wusste. Mein dreihundertvierzig Seiten langes Manuskript wurde abgelehnt und das mit Recht, wie ich heute wei\u00df. 2006 sah ich das anders.<br \/>\nNach der Ablehnung verlor ich endg\u00fcltig meine Selbstsicherheit, die ich mir nur m\u00fchsam zur\u00fcckeroberte. Ich schrieb die n\u00e4chsten Jahre f\u00fcr mich und versuchte meine Wissensl\u00fccken zu schlie\u00dfen. Ich holte mir aus dem Internet Tipps von erfahrenen Autoren, las einige Schreibratgeber und \u00fcbte viel. Irgendwann traute ich mich mit meinen Texten wieder in die \u00d6ffentlichkeit und nahm an Kurzgeschichtenwettbewerben teil. Preise gewann ich keine, daf\u00fcr noch mehr Erfahrung.<br \/>\nEs dauerte wieder einige Jahre, bis ich das Selbstbewusstsein und den Mut fand, um an den n\u00e4chsten Schritt zu denken. Damals studierte ich Soziale Arbeit und jobbte an einer Tankstelle. Zum Schreiben blieb mir kaum Zeit und das gefiel mir \u00fcberhaupt nicht.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">2012 plante ich, das Schreiben endg\u00fcltig zum Beruf zu machen. Ich gab mir drei Jahre, um damit Geld zu verdienen. Meine Anfangszeit war von Versuch und Irrtum gepr\u00e4gt. Es gab kleine Erfolge zu feiern und gro\u00dfe R\u00fcckschl\u00e4ge wegzustecken. Ab 2014 kam mit dem Verkauf von Gebrauchsliteratur endlich ein wenig Geld in die Kasse und es gab mir den Antrieb weiter zu machen.<br \/>\nMeinen Nebenjob an der Tankstelle hab ich 2015 endg\u00fcltig an den Nagel geh\u00e4ngt. Seit 2016 arbeite ich \u00fcberwiegend an meiner Karriere als Schriftsteller, und ich komme gut voran.<br \/>\nAn was ich im Augenblick arbeite; auf welcher Station meines Weges zum Schriftsteller ich mich gerade befinde; und wie es einem verheirateten Autor, mit zwei kleinen Kindern so geht, k\u00f6nnen sie auf meinem Blog verfolgen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u2022\u00a0Sebastian Janowitz \u2022\u00a0Wohnort: Tegernheim (Bayern) \u2022\u00a0Geburtstag:17.12.1979 \u2022\u00a0Geburtsort: Regensburg \u2022\u00a0Familienstand: verheiratet; zwei Kinder \u2022\u00a0Beruf: Autor Sebastian Janowitz, geboren 1979 in Regensburg, versuchte sich unter anderem als Versicherungsvermittler; im Studium der sozialen Arbeit; nebenbei jobbte er als Tankwart und leitete einen Pfadfinderstamm in seinem Heimatort. Seine T\u00e4tigkeiten machten ihm Spa\u00df, aber sie stellten ihn nicht zufrieden. 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