{"id":252,"date":"2017-03-30T13:09:47","date_gmt":"2017-03-30T11:09:47","guid":{"rendered":"http:\/\/sebastian-janowitz.de\/?p=252"},"modified":"2017-03-30T13:09:47","modified_gmt":"2017-03-30T11:09:47","slug":"tag-1","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/sebastian-janowitz.de\/?p=252","title":{"rendered":"Tag 1"},"content":{"rendered":"<p>Herrgott nochmal ist das schwierig, einen vern\u00fcnftigen Blogeintrag zu schreiben! Ich habe schon zehn Mal angefangen und das Ganze genau so oft gel\u00f6scht. Was will ich hier eigentlich erz\u00e4hlen?<br \/>\nIch will mit dem Blog meinen Weg bis zu meiner ersten Buchver\u00f6ffentlichung dokumentieren. Au\u00dferdem will ich anderen Autoren zeigen, dass man mit meinem Drei-S\u00e4ulen-Prinzip sehr wohl eine Familie ern\u00e4hren kann, auch ohne nebenbei einem herk\u00f6mmlichen Brotberuf nachgehen zu m\u00fcssen.<\/p>\n<p>Was ist mein Drei-S\u00e4ulen-Prinzip?<br \/>\nNun, Bismarck hatte eins und ich jetzt auch? Der Idee basiert auf der Tatsache, dass man in der Buchbranche nur sehr wackelig auf einem Bein stehen kann. Daher gehen die meisten Autoren nebenbei einer anderen Erwerbsm\u00f6glichkeit nach. Ich will aber nie mehr in einem schlecht bezahlten Nebenjob die B\u00f6den wischen, und meine hart erarbeitete Freiheit will ich auch nicht mehr aufgeben. Leider ist die Chance, mit seinem Erstlingswerk einen Platz in den Bestsellerlisten zu erzielen, gering. Au\u00dferdem vergeht mindestens ein Jahr, bis ein Buch geschrieben, \u00fcberarbeitet, lektoriert und schlie\u00dflich ver\u00f6ffentlicht wird. Ich habe nicht im Lotto gewonnen und auch keinen reichen Onkel beerbt. Bis mein Roman also herauskommt, sind meine Kinder entweder verhungert oder erfroren.<br \/>\nWas ist die L\u00f6sung, bis ich meinen Bestseller geschrieben habe? Richtig, ich erweitere mein Gesch\u00e4ftsfeld um zwei Sparten (S\u00e4ulen).\u00a0 Viele Handwerksbetriebe arbeiten heute so und bieten nicht nur eine Leistung an, sondern ein komplettes Rundumsorglospaket. Ich will meinen (Schreib-) Handwerksbetrieb auch auf mehrere S\u00e4ulen stellen. Vielleicht nur so lange, bis sich ein Segment als das lukrativste herauskristallisiert. Wie auch immer &#8230;<br \/>\n\u2026 meine drei S\u00e4ulen sind:<br \/>\n1. Romane (als Print, auf dem etablierten Weg, \u00fcber Agenten und Verlag, in den Buchhandlungen zum Verkauf)<br \/>\n2. E-Book (Heftromane, Anthologien; im Selbstverlag; Quantit\u00e4t mit Qualit\u00e4t)<br \/>\n3. Gebrauchsliteratur (True Stories, die in den Zeitschriften des Kelterverlags ver\u00f6ffentlicht werden).<\/p>\n<p>Ob das so funktioniert, muss ich noch beweisen. Es h\u00f6rt sich n\u00e4mlich einfacher an, als es tats\u00e4chlich ist. Hauptgrund daf\u00fcr ist das Schreiben selbst, (dazu z\u00e4hle ich auch das \u00dcberarbeiten der Geschichten), denn es ist sehr zeitaufwendig. Das treibt einen manchmal an den Rand der Verzweiflung; vor allem, wenn auf dem Bankkonto Ebbe herrscht. In den vergangenen zweieinhalb Monaten stand ich mehr als einmal kurz davor, das Handtuch zu werfen. Ich arbeite f\u00fcnf Tage die Woche. T\u00e4glich von neun Uhr Vormittag, bis mittags um ein Uhr; und dann nochmal von Halbdrei, bis Halbsechs. Mindestens einmal in der Woche lege ich eine Sp\u00e4tschicht ein und arbeite von einundzwanzig Uhr bis etwa dreiundzwanzig Uhr. Ich wei\u00df das so genau, weil ich meine Arbeitsstunden aufschreibe. Und ich schw\u00f6re euch, es ist wirklich, wirklich frustrierend, wenn man zwischen drei\u00dfig und achtunddrei\u00dfig Stunden in der Woche schuftet, aber am Ende des Monats nichts aufs Konto kommt. Trotzdem w\u00fcrde, bzw. m\u00fcsste ich noch mehr arbeiten, aber das l\u00e4sst der ganz normale Alltagswahnsinn nicht zu. (Hier sei angemerkt, dass ich meine Arbeit liebe und mir keinen sch\u00f6neren Beruf vorstellen kann.)<br \/>\nSeit Mitte Januar schrieb ich eine True Story und eine Kurzgeschichte f\u00fcr eine Anthologie, au\u00dferdem habe ich drei Geschichten aus dem Vorjahr \u00fcberarbeitet. Das ist nicht schlecht, aber meiner Jahresplanung hinke ich dennoch hinterher. Ich finde, dass meine Planung realistisch ist, aber um die Ziele zu erreichen, darf ich mich k\u00fcnftig nicht mehr von Zweifeln ablenken lassen. Sie sind die gr\u00f6\u00dften Zeitr\u00e4uber. Sie verleiten einen dazu, im Internet zu surfen, w\u00e4hrend man eigentlich produzieren, oder korrigieren sollte. Wie auch immer, die Realit\u00e4t hat mich gestern meine Jahresplanung \u00fcberdenken lassen. Es sieht machbar aus, ob sie auch realisierbar ist, ist eine andere Frage.<br \/>\nJahresplanung:<br \/>\n1. Mit den \u00fcberarbeiteten Kapiteln meines Romans auf die Suche nach Literaturagenten gehen. (Wenn es zu einem Vertragsabschluss kommt, den Roman fertig schreiben). Mein Ziel ist jedenfalls die Ver\u00f6ffentlichung des Jugendfantasyromans im Jahr 2018.<br \/>\n2. Im Herbst will ich mein erstes E-Book herausbringen, (13 unheimliche Kurzgeschichten); die ersten zwei Geschichten habe ich schon<br \/>\n3. Tja, und damit wenigstens ein bisschen Geld in unsere Haushaltskasse kommt, muss ich jeden Monat mindestens 1,5 True Stories schreiben.<\/p>\n<p>Erst fand ich keinen Anfang und jetzt kein Ende. Es ist l\u00e4nger geworden, als ich dachte, aber was solls. Ist ja mein Blog, da kann ich machen, was ich will. Und jetzt nehme ich wieder meinen Rotstift zur Hand und \u00fcberarbeite meine Romanleseprobe weiter. Nach der Mittagspause, mein Sohn kommt gerade aus dem Kindergarten.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Herrgott nochmal ist das schwierig, einen vern\u00fcnftigen Blogeintrag zu schreiben! Ich habe schon zehn Mal angefangen und das Ganze genau so oft gel\u00f6scht. Was will ich hier eigentlich erz\u00e4hlen? Ich will mit dem Blog meinen Weg bis zu meiner ersten Buchver\u00f6ffentlichung dokumentieren. 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