{"id":434,"date":"2018-09-29T00:01:07","date_gmt":"2018-09-28T22:01:07","guid":{"rendered":"http:\/\/sebastian-janowitz.de\/?p=434"},"modified":"2018-09-29T00:01:07","modified_gmt":"2018-09-28T22:01:07","slug":"tag-212-bis-265","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/sebastian-janowitz.de\/?p=434","title":{"rendered":"Tag 212 bis 265"},"content":{"rendered":"<p>Wie man ein Pferd von hinten aufz\u00e4umt!<\/p>\n<p>Mein lieber Herr Gesangverein, mein letzter Beitrag liegt tats\u00e4chlich knappe vier Monate zur\u00fcck. Ganz ehrlich? H\u00e4tte ich mit meinen t\u00e4glichen Statusmeldungen weiter gemacht, w\u00e4re das ein einziges Gejammer geworden. \u201eMir ist so hei\u00df!\u201c; \u201eIch will, dass es endlich fertig wird!\u201c; \u201eIch kann nicht mehr!\u201c Das wollte ich der Welt dann doch ersparen. Es gab diverse Gr\u00fcnde f\u00fcr mein Klagen.<br \/>\nSeit Juni, eigentlich bereits ab Mitte Mai, habe ich Blut und Wasser geschwitzt. Zum einen stiegen die Temperaturen in meinem B\u00fcro\/ Blockhaus bis knapp unter die 40 \u00b0Celsius Marke. Das Schwitzen ist in diesem Fall w\u00f6rtlich zu nehmen. Zum anderen musste ich in der letzten Phase der \u00dcberarbeitung meines Expos\u00e9s und der Romanleseprobe einige schwere Entscheidungen treffen. Das beste Beispiel daf\u00fcr ist, das Streichen des ersten Kapitels. Ich bin h\u00f6chstens ein bis zwei Wochen davor, damit fertig geworden, und ich habe die \u00c4nderungen geliebt. Aber als ich an der Inhaltsangabe arbeitete, merkte ich bald, dass es den Lesefluss hemmte. Mir blieb keine Alternative. Ich musste es rauswerfen. Die Konsequenzen waren erheblich. Pl\u00f6tzlich brauchte ich ein neues zweites Kapitel. Zum Gl\u00fcck schrieb ich bereits im Dezember am Manuskript weiter. Material war also da, doch es war ein unbehauener Stein, den ich noch zu formen hatte. Das komplette Prozedere fing wieder an; Inhaltsangabe den \u00c4nderungen anpassen; den Text in mehreren Durchl\u00e4ufen \u00fcberarbeiten, lesen, streichen, korrigieren &#8230;<br \/>\nDas hat mich den Juli gekostet und die erste H\u00e4lfte des Augusts. Irgendwann konnte ich die Leseprobe und das Expos\u00e9 einfach nicht mehr sehen. Aber ich bewies Sitzfleisch und blieb dran; und das Ergebnis spricht f\u00fcr sich.<br \/>\n\u201eVerflixte Sieben\u201c, wie jemand zu sagen pflegt, den ich erfunden habe, \u201ees ist vollbracht!\u201c Nach 265 Arbeitstagen bin ich fertig, und meine to-do Liste ist komplett abgehakt. Es hat eine gef\u00fchlte Ewigkeit gedauert, doch seit ein paar Tagen &#8230;<br \/>\n&#8230; habe ich eine aktuelle Homepage, die durchaus professionell wirkt.<br \/>\n&#8230; habe ich eine Autorenmappe, mit vier sehr lesenswerten Geschichten, die mein K\u00f6nnen und meine bevorzugten Genres widerspiegeln. (In der Rubrik Leseproben k\u00f6nnt ihr euch selbst ein Bild davon machen.)<br \/>\n&#8230; habe ich ein fertiges Roman-Expos\u00e9. Ich kann mein Manuskript endlich meiner absoluten Wunschagentur anbieten.<br \/>\n&#8230; habe ich eine wunderbare Leseprobe aus meinem Roman, die bereits eine namhafte Lektorin f\u00fcr sehr gut befunden hat. (Sie arbeitet f\u00fcr einen renommierten Verlag, leider haben die das falsche Programm)<br \/>\n&#8230; habe ich Visitenkarten; (nicht, dass das von besonderer Wichtigkeit w\u00e4re, aber es verleiht einem das Gef\u00fchl, professionell zu sein). PS.: Ich brauche sie tats\u00e4chlich immer wieder.<\/p>\n<p>Am Montag nehme ich mit der Agentur Kontakt auf und schicke ihnen das Paket. Danach hei\u00dft es warten. Ich halte euch auf dem Laufenden.<\/p>\n<p>Mein Fazit!?<br \/>\nWarum einfach, wenn es auch kompliziert geht?<br \/>\nEin Pferd von hinten aufz\u00e4umen ist schwer.<br \/>\nBeim n\u00e4chsten Buch lasse ich die Geschichte nicht zw\u00f6lf Jahre g\u00e4ren, die H\u00e4lfte der Zeit reicht v\u00f6llig.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wie man ein Pferd von hinten aufz\u00e4umt! Mein lieber Herr Gesangverein, mein letzter Beitrag liegt tats\u00e4chlich knappe vier Monate zur\u00fcck. Ganz ehrlich? 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